Was ist Skoliose, ist eine Behandlung möglich?

Skoliose ist eines der einschränkendsten Probleme für Sportler, da die bei intensivem Training ausgeführten Übungen den asymmetrischen Körper schädigen können. In diesem Artikel erklären wir Ihnen, was Sie über Skoliose wissen müssen.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Skoliose?

Es handelt sich um eine Krümmung, die durch eine Störung der Ausrichtung der Wirbelsäule entsteht, die aus irgendeinem Grund auf einer Linie in der Koronalebene angeordnet sein sollte. Es handelt sich nicht um eine Krankheit, sondern um ein Symptom. Im Lateinischen bedeutet es Krümmung oder Biegung. Sie wird als eine 3D-Drehverformung der Wirbelsäule und des Rumpfes betrachtet. Wenn man eine Wirbelsäule mit Skoliose von hinten betrachtet, sieht man eine seitliche Krümmung. Sie tritt häufiger bei Mädchen auf, und das Risiko eines Fortschreitens ist höher. Sie kann in einer einzelnen Region C-förmig oder in mehreren Regionen S-förmig sein. Es gibt vier Arten von Verkrümmungen: funktionelle, idiopathische, neuromuskuläre und angeborene.

Die funktionelle Skoliose wird durch nicht-vertebrale Ursachen hervorgerufen; eine Verkürzung des Beinhalses, ein paravertebraler Spasmus und ein Bandscheibenvorfall gehören zu den häufigsten Ursachen.

Die idiopathische Skoliose ist die häufigste Form. Sie macht 80 % aller Fälle aus. Die Inzidenz liegt bei 2-3 %. Die genaue Ursache ist unbekannt. Sie wird je nach Alter in kindliche (0-3 Jahre), jugendliche (4-9 Jahre), heranwachsende (10-18 Jahre) und erwachsene Skoliose eingeteilt.

Die neuromuskuläre Skoliose ist die zweithäufigste Form. Es liegt eine Erkrankung des Nervensystems oder der Muskeln zugrunde.

Kongenitale Skoliose entsteht durch Anomalien der Wirbelsäule, die während der Entwicklung im Mutterleib auftreten. Sie beginnt bei der Geburt und ist progressiv.

Viele Patienten haben Rotationsveränderungen (Rippenbuckel, Abflachung der Lendenlordose, Asymmetrie der Schulterblätter).

Die Deformität tritt meist im Wachstumsalter auf und ist in der Regel vor dem Alter von 14 Jahren erkennbar. Sie tritt häufiger (3-5 Mal) bei Jungen im Vorschulalter und bei heranwachsenden Mädchen auf.

Behandlung der Skoliose

Je nach Grad der Verkrümmung werden auch unterschiedliche Behandlungsmethoden angewandt. Hier sind die Methoden, die je nach Grad angewandt werden;

  • Nachsorge unter 10 Grad (6 Monate)
  • Bewegung zwischen 10 und 25 Grad ist ausreichend.
  • Zwischen 25 und 40 Grad werden Übungen und ein Korsett verwendet.
  • Ab 40 Grad wird ein chirurgischer Eingriff vorgenommen.
  • In Fällen über 40 Grad kann das Wachstum auch nach dem Stoppen weitergehen.

Obwohl die Behandlung sehr spezifisch ist, sollte sie dreidimensional betrachtet, von einem fachkundigen Physiotherapeuten begleitet und nach Untersuchungen durchgeführt werden. Es ist notwendig, Belastungen zu vermeiden, die direkten Druck auf die Wirbelsäule ausüben. Es ist auch notwendig, der kurzen und angespannten Seite Flexibilität zu verleihen. Es ist auch wichtig, die lange Seite zu stärken und den Körper im Gleichgewicht zu halten. Die Bewegungen sollten in einer unilateralen Abfolge ausgeführt werden. Schwimmen ist eine der besten Übungen in der Behandlungsphase (geringe Schwerkraft, Massageeffekt). Walken ist ebenfalls von Vorteil. Die Übungen zur Stabilisierung des Rumpfes sollten nicht vergessen werden.

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